Peruanische Haushalte erwarten, dass Marken und Einzelhändler eine Schlüsselrolle bei der Förderung ihrer Gesundheit spielen.
Das Wohlbefinden der Verbraucher ist nicht mehr nur ein Trend: Es ist zu einem entscheidenden Faktor bei Kaufentscheidungen geworden. In Peru geben 56 % an, sich in Bezug auf ihre körperliche und geistige Gesundheit gut oder sehr gut zu fühlen, knapp hinter den Kolumbianern (68 %), den Mexikanern (61 %) und den Ecuadorianern (60 %). Es folgen die Verbraucher in Brasilien (56 %), Chile (45 %) und Argentinien (39 %).
Andererseits hat jeder zehnte peruanische Haushalt Schwierigkeiten, seine körperliche Gesundheit zu erhalten. Ein ähnlicher Anteil gibt dies auch in Bezug auf seine psychische Gesundheit an, was dem weltweiten Trend entspricht.

Peruanische Haushalte, Ernährungsgewohnheiten und ein gesunder Lebensstil
Um das Verbraucherverhalten in Bezug auf Gesundheit und Wohlbefinden besser zu verstehen, unterteilt die Studie „Decodificando el bienestar“ die Verbraucher anhand ihrer Ernährungsgewohnheiten und ihres gesunden Lebensstils in drei Gruppen. So gibt es die gesundheitsbewussten Verbraucher, die 39,5 % ausmachen und zahlreiche Maßnahmen ergreifen, um gesund zu bleiben; die gesundheitsbewussten Moderaten (31,4 %), die einige Maßnahmen ergreifen und versuchen, ihren gesunden Lebensstil mit einer gewissen Regelmäßigkeit beizubehalten; und die Passiven (29,1 %), die nicht viele Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge ergreifen.
Nach dieser Einstufung sind Tomatenmark, Mundwasser und Pastete die Konsumgüter mit der besten Performance in der Gruppe der „Aktiven“. Bei den „Moderaten“ stechen Parfüms, Eau de Cologne und Rasierapparate hervor. Bei den passiven Produkten schneiden hingegen Erfrischungsgetränkepulver, Fertigsuppen, abgepackte Cremes und Brühen gut ab; Servietten, Mundwasser und Butter verlieren hingegen an Bedeutung.
Die größten Hindernisse für den Konsum von gesunden verpackten Lebensmitteln und Getränken in Peru
Was die wichtigsten Hindernisse betrifft, die Verbraucher davon abhalten, bereits verpackte gesunde Lebensmittel und Getränke zu kaufen, nannten die Peruaner an erster Stelle (42 %) das Misstrauen, dass diese Produkte tatsächlich gesund seien. Diese Wahrnehmung könnte mit der mangelnden Klarheit der Kennzeichnung zusammenhängen (26 %). Als zweiter Grund wurden die hohen Kosten und die geringe Verfügbarkeit solcher Produkte genannt (31 %).
Einzelhändler und ihr Einfluss auf die gesunden Einkaufsgewohnheiten der Haushalte
Auf die Frage „Inwieweit tragen die Einzelhändler, bei denen Sie regelmäßig einkaufen, Ihrer Meinung nach zu einem gesunden Lebensstil bei?“ gaben 39 % der peruanischen Haushalte an, dass dies in hohem Maße der Fall sei, womit sie über dem weltweiten Durchschnitt (30 %) lagen. Betrachtet man die Gruppe der Erwerbstätigen, steigt dieser Anteil im Land sogar auf 45 %.
Der Lebensstil und die Ernährungsgewohnheiten der peruanischen Verbraucher geben uns einen besseren Einblick in den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Die täglichen Kaufentscheidungen sind es, die das allgemeine Wohlbefinden der Peruaner beeinflussen oder verändern. Für Marken und Einzelhändler ist dies von großer Bedeutung, da die Verbraucher von ihnen erwarten, dass sie sie bei der Gesundheitsvorsorge und der Verbesserung ihrer Gesundheit unterstützen.
Wir bei Worldpanel möchten genauer untersuchen, wie das Wohlbefinden die Konsumgewohnheiten beeinflusst und welche Strategien entscheidend sind, um den Unterschied zu machen. Wenn du weitere Informationen wünschst, wende dich gerne an unsere Experten.

