Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!Kantar Worldpanel verfolgt kontinuierlich Trends über alle Vertriebskanäle und Produktkategorien hinweg, erfasst Veränderungen im Verbraucherverhalten und bietet Ihnen umfassende Analysen.
In der letzten Ausgabe haben wirden perfekten Tagesablauf chinesischer Verbraucher im Zeitalter des Omnichannel-Handelsunter die Lupe genommen. (Klicken Sie auf den Link, um den Originalartikel zu lesen.) Angesichts der zunehmenden Diversifizierung der Vertriebskanäle bemühen sich Einzelhändler, den Verbrauchern durch ein verbessertes Einkaufserlebnis einen höheren emotionalen Mehrwert zu bieten und gleichzeitig mit Eigenmarkenprodukten dem Bedürfnis der Verbraucher nach „anspruchsvollem Sparen“ gerecht zu werden. Wir werden uns weiterhin eingehend mit der Entwicklung von Eigenmarken befassen und untersuchen, wie diese die Verbraucher überzeugen.
#1 Der Aufstieg der Eigenmarken: Über 40 % der chinesischen Verbraucher haben bereits Eigenmarken gekauft
Der Anteil der Eigenmarken am gesamten FMCG-Markt wächst kontinuierlich, wobei das Wachstum vor allem aus Europa und den USA stammt. Lautdem „Global Omnichannel Report 2024“von Consumer Index (Worldpanel) (klicken Sie auf den Link, um den Bericht aufzurufen) entfallen fast 70 % des Wachstums bei Eigenmarken auf den europäischen Markt, wobei der größte Anteil auf Westeuropa entfällt. Auf dem asiatischen Markt besteht für Eigenmarken noch weiteres Wachstumspotenzial.

Auch auf dem chinesischen Markt setzen Einzelhändler verstärkt auf Eigenmarken. Es ist zu beobachten, dass der Beitrag der Eigenmarken zum Markt deutlich zugenommen hat. Daten des Verbraucherindex (Worldpanel) zeigen, dass der Anteil der Eigenmarken am Warenkorb der Verbraucher von Jahr zu Jahr steigt; im Jahr 2024 haben 45 % der chinesischen Verbraucher mindestens einmal ein Produkt einer Eigenmarke gekauft.

Was die Produktkategorien angeht, so sind Lebensmittel und Getränke sowie Haushaltsreiniger die Hauptschauplätze für Eigenmarken. Bei der Auswahl von Eigenmarken zeigen sich deutliche Unterschiede in den einzelnen Produktkategorien: In Bereichen wie Getränke, Kekse, Nüsse und Papierwaren ist die Marktdurchdringung besonders hoch; die Einzelhändler nutzen die Erfolgslogik dieser häufig nachgefragten, unverzichtbaren Produkte mit geringen technischen Hürden, um durch „günstige Qualität“ eine Marktlücke zu erschließen.

#2 Kauflogik der Verbraucher: Sparen ist wichtig, aber „Exklusivität“ zählt noch mehr
Das Kaufverhalten der Verbraucher gegenüber Eigenmarken befindet sich in einer entscheidenden Phase des Wandels.
In der Anfangsphase boten Eigenmarken vor allem Produkte von akzeptabler Qualität zu erschwinglichen Preisen an und wurden funktional oft lediglich als preisgünstige Alternativen angesehen. Mit dem Aufkommen des Konzepts des „bewussten Konsums“ bröckelt jedoch zunehmend die festgefahrene Vorstellung der Verbraucher, dass bei Eigenmarken „Preis und Qualität nicht miteinander vereinbar sind“. Aufmerksame Einzelhändler haben diesen Trend schnell erkannt und begonnen, die Qualitätsstandards ihrer Eigenmarken systematisch anzuheben.
Unser Verbraucherindex zeigt, dasssich der durchschnittliche Preisindex der Eigenmarken allmählich dem der Herstellermarken annähert.
Hinter dieser Entwicklung verbirgt sich eine doppelte Konsumlogik: Einerseits können Verbraucher zu gleichen oder sogar niedrigeren Preisen Eigenmarkenprodukte von gleicher oder sogar besserer Qualität erwerben; andererseits verzichten sie bei der Optimierung ihrer Konsumkosten nicht auf ihr Streben nach einem gesunden und hochwertigen Lebensstil – diese „Balance zwischen Preis-Leistungs-Verhältnis und Qualitätsgefühl“ entwickelt sich zur zentralen Wettbewerbsstärke der neuen Generation von Eigenmarken.

#3 Wer setzt auf Eigenmarken? Zielgruppenprofile und strategische Erkenntnisse
Eine Studie des Verbraucherindex (Worldpanel) zeigt, dass junge Singles oder Paare sowie erwachsene Familien die Hauptabnehmer von Eigenmarken sind. Bei diesen beiden Gruppen bestehen Unterschiede hinsichtlich der Nachfrage nach Eigenmarken: Jüngere Singles oder Paare legen Wert auf hochwertigere Inhaltsstoffe und ein besseres Einkaufserlebnis und suchen oft nach neuen Geschmacksrichtungen und funktionellen Gesundheitsprodukten; erwachsene Familien hingegen legen mehr Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Bequemlichkeit.

Eigenmarken entwickeln sich zum zentralen Wachstumsmotor für Einzelhändler, und dieser Trend gestaltet die Wettbewerbslandschaft der Branche neu: Wenn sich Einzelhändler nicht mehr auf die reine Rolle als „Vertriebskanal“ beschränken, sondern als „Markenunternehmen“ intensiv in die Produktentwicklung und Marktgestaltung eingreifen, verschwimmen die Grenzen zwischen traditionellem Einzelhandel und Markenführung immer schneller.
Vor diesem Hintergrund stehen die Hersteller vor einer entscheidenden Weichenstellung: Sollen sie direkt mit den Eigenmarken im Regal konkurrieren? Oder sollen sie die Zusammenarbeit mit den Einzelhändlern neu gestalten, durch intensive Zusammenarbeit die Produktpalette im Vertriebskanal optimieren und den Verbrauchern Produkte anbieten, die deren Kernbedürfnisse besser erfüllen?
Die Worldpanel-Lösung für das Sortimentsmanagement(klicken Sie auf den Link, um mehr zu erfahren) bietet Einblicke in die Warenkörbe der Verbraucher sowohl innerhalb als auch außerhalb von Einzelhandelsgeschäften. So können Marken in einer Zeit, in der Eigenmarken der Einzelhändler immer mehr an Bedeutung gewinnen, ihre eigenen Stärken erkennen und ihre Verhandlungsposition gegenüber den Einzelhändlern stärken. Wir unterstützen Marken dabei, mit Einzelhändlern zu kommunizieren:
● Bewertung der Leistung von Einzelhändlern in den einzelnen Produktkategorien
● Quantifizierung der aktuellen Chancen für Einzelhändler in den einzelnen Produktkategorien
● Die Rolle meiner Marke für diesen Einzelhändler
● Produkte finden, die Einzelhändlern helfen, ihre Sortimente auszubauen


