7 von 10 bolivianischen Haushalten kaufen Kleidung auf Volksmärkten. Entdecken Sie, wie sich die Konsumgewohnheiten im Modebereich in diesem Land entwickeln.

In Bolivien bewegt sich die Mode im Rhythmus der Straße. Im Gegensatz zu anderen Märkten der Region, wo moderne Vertriebskanäle an Bedeutung gewonnen haben, geben in diesem Land weiterhin traditionelle Verkaufsorte den Ton an. Volksfeste und Märkte sind nicht nur der Hauptumschlagplatz für Bekleidungskäufe, sondern spiegeln auch wider, wie Haushalte in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld Stil, Funktionalität und Preis in Einklang bringen. Dennoch zeichnen sich neue Dynamiken ab: Der Boom der sozialen Netzwerke als Einkaufskanal und die Etablierung von Einkaufszentren als begehrte Orte beginnen, das Bild zu verändern.

Eine neue Analyse von Worldpanel by Numerator zeigt, dass 71 % der bolivianischen Haushalte Kleidung auf Volksmärkten kaufen, wo vor allem amerikanische oder Secondhand-Kleidung angeboten wird. Diese Präferenz steht in direktem Zusammenhang mit dem sozioökonomischen Status, da 57 % der Haushalte zu den unteren und marginalisierten Schichten (D und E) gehören, in denen Märkte eine große Bedeutung haben.

Die Märkte positionieren sich ihrerseits als zweite Option mit einem Anteil von 37 % bei den Einkäufen von Bekleidung.

Wachstum des digitalen Einkaufs

Soziale Netzwerke (TikTok, Facebook, Instagram und WhatsApp) gewinnen als Kanäle für den Kauf von Kleidung zunehmend an Bedeutung, insbesondere in La Paz und Cochabamba, wo sie sich als relevante Alternative etablieren, vor allem in Haushalten mit mittlerem und hohem sozioökonomischem Status.

Einkaufszentren: ein erstrebenswerter Kanal

Obwohl weniger häufig, ziehen Einkaufszentren 24 % der Haushalte an und sind besonders wichtig für das Segment A/B, wo 43 % sie wählen. Die Wahl hängt von Faktoren wie Qualität, Mode und möglicherweise der Auswahl an Marken ab, was ihre Positionierung als begehrte Einkaufsorte stärkt.

Andere Kanäle wie Supermärkte (9 %), Kataloge (7 %) und Boutiquen (7 %) weisen eine geringere Bedeutung auf, allerdings mit deutlichen Unterschieden je nach sozioökonomischem Niveau. Während Haushalte mit hohem Einkommen eine größere Affinität zu Boutiquen und Katalogen haben, finden Haushalte mit niedrigem Einkommen in Supermärkten eine erschwingliche Option.

Kaufgewohnheiten, die vor allem darauf abzielen, das Geld zu sparen

Die Analyse hebt hervor, dass Märkte in allen sozioökonomischen Schichten am beliebtesten sind, vor allem im Westen und in Santa Cruz. Während die oberen Schichten Märkte mit Einkaufszentren kombinieren, bleiben die unteren Schichten eher den traditionellen Märkten verbunden und ergänzen diese durch Online-Einkäufe.

Wir helfen Ihnen dabei, das Kaufverhalten bolivianischer Haushalte im Modebereich zu verstehen, damit Sie Veränderungen vorhersehen, echte Wachstumschancen erkennen und Entscheidungen mit Zuversicht treffen können. Lassen Sie uns zusammenarbeiten und Ihre Strategie auf die nächste Stufe heben.

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