Die Verbraucher gaben die gigantische Summe von 24,6 Millionen Euro für Ostereier aus, was einem Anstieg von 9,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Umsatz mit Lebensmitteln zum Mitnehmen stieg in den vier Wochen bis zum 17. März 2024 um 4,5 % auf 1,1 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gaben die Verbraucher zusätzlich 47,8 Mio. Euro für Lebensmittel zum Mitnehmen aus. Im März stieg der Durchschnittspreis pro Packung um 4 %, während die Abnahmemenge pro Einkauf um 1,2 % zurückging.
Zwar sind die Umsätze gestiegen, doch ist dies in erster Linie auf die Inflation bei Lebensmitteln zurückzuführen und nicht auf höhere Ausgaben. Die Lebensmittelinflation stieg in den zwölf Wochen bis zum 17. März 2024 um 3,7 %, was einem deutlichen Rückgang um 12,3 Prozentpunkte gegenüber März 2023 entspricht.
Dies ist der elfte Monat in Folge, in dem die Inflation gesunken ist – eine Nachricht, die bei den Verbrauchern auf große Freude stoßen dürfte. Obwohl es sich um die niedrigste Inflationsrate seit zwei Jahren handelt, sind die Verbraucher in Irland weiterhin auf der Suche nach Schnäppchen: Über 25 % der Umsätze im Schnäppchenbereich entfallen auf Sonderangebote.
Ostern sorgt für Frühlingsstimmung bei den März-Verkäufen
Da Ostern vor der Tür steht und Ostereier jedes Jahr früher in die Regale kommen, ist es keine Überraschung, dass irische Verbraucher sich mit klassischen saisonalen Leckereien eingedeckt haben. Im März kaufte fast die Hälfte aller irischen Haushalte Ostereier, was einem Anstieg von 13,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Käufer gaben die gigantische Summe von 24,6 Millionen Euro für Ostereier aus, was einem Plus von 9,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Viele entschieden sich jedoch auch für andere beliebte Ostersüßigkeiten und gaben 1,1 Millionen Euro für Hot Cross Buns aus, was einem Anstieg von 28 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Auch die Einzelhändler haben ihre Werbeaktivitäten zu Ostern verstärkt: Über 51 % des Umsatzes mit Ostereiern wurden im Rahmen von Sonderangeboten erzielt. Neben Sonderangeboten setzen die Einzelhändler auch verstärkt auf Eigenmarken, um Kunden in ihre Geschäfte zu locken. Der Absatz von Eigenmarken entwickelte sich stark: Er wuchs mit 5,5 % im Jahresvergleich schneller als der Gesamtmarkt und hielt einen Wertanteil von 48 %, wobei die Käufer im Jahresvergleich zusätzlich 80,5 Mio. € ausgaben.
Die Premium-Eigenmarken entwickelten sich weiterhin gut: Die Verbraucher gaben für diese Produkte zusätzlich 172 Millionen Euro aus, was einem Anstieg von 12,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Auch die Marken verzeichneten in den letzten zwölf Wochen ein Wachstum von 3,8 % und blieben damit leicht hinter dem Gesamtmarkt zurück.
Die Online-Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 %, wobei die Käufer im Vergleich zum Vorjahr zusätzlich 26,5 Millionen Euro online ausgaben. Neue Käufer sowie umfangreichere Einkäufe trugen dazu bei, dass die Gesamtumsätze im Online-Bereich um 16,3 Millionen Euro stiegen.
Aktueller Bericht zur Geschäftsentwicklung des irischen Einzelhändlers
Dunnes hält einen Marktanteil von 24 % und verzeichnet ein Wachstum von 7,7 % gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum ist auf häufigere Einkäufe zurückzuführen, deren Zahl um 5,4 % gestiegen ist und die zusätzlich 38,2 Millionen Euro zum Gesamtergebnis beigetragen haben.
Tesco hält einen Marktanteil von 22,8 %, was einem Anstieg von 7,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Tesco verzeichnet bereits den zweiten Monat in Folge das stärkste Wachstum bei der Einkaufshäufigkeit unter allen Einzelhändlern, was zusätzlich 50,8 Millionen Euro zum Gesamtergebnis beitrug.
SuperValu hält einen Marktanteil von 20,4 % und verzeichnet ein Wachstum von 3,1 %. Im Vergleich zu allen anderen Einzelhändlern kommen SuperValu-Kunden am häufigsten in die Filialen – durchschnittlich 21,3 Mal –, und auch das Einkaufsvolumen pro Besuch ist gestiegen, was zusätzlich 12,4 Mio. € zum Gesamtergebnis beitrug.
Lidl hält einen Marktanteil von 13,5 % und verzeichnet ein Wachstum von 5,4 % gegenüber dem Vorjahr. Häufigere Einkäufe trugen zusätzlich 30,9 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei. Aldi hält einen Marktanteil von 11,5 %, wobei häufigere Einkäufe zusätzlich 6,4 Millionen Euro zum Gesamtumsatz beitrugen.

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