Das Paradox der Reife: Wo liegen die Chancen? Laden Sie den One Pager herunter für weitere Informationen
In der Welt des Massenkonsums genießen nur wenige Produktkategorien eine so breite Abdeckung wie Waschpulver. In Mexiko haben 98 % der Haushalte es im letzten Jahr gekauft. Auf den ersten Blick könnte dies wie eine gefestigte Erfolgsgeschichte erscheinen. Bei genauerer Betrachtung zeigen die Daten jedoch ein anderes Bild: Die Kaufhäufigkeit ist rückläufig, ebenso wie das durchschnittliche Volumen pro Haushalt.
Was uns die Daten über den Verbraucher von Waschpulver verraten
Die Analyse von Worldpanel by Numerator zeigt, dass die Kategorie zwar ihre Käuferbasis beibehält, es jedoch eine ständige Fluktuation gibt: Sie verliert 1,7 % der Haushalte und gewinnt 1,4 % zurück. Allerdings konsumieren die neuen Käufer nicht mit derselben Intensität. Im Durchschnitt kauften die Haushalte, die die Kategorie verlassen haben, 15 kg pro Jahr, während die neuen Haushalte nur 11 kg erreichen. Auch die Ausgaben sind rückläufig: von 484 $ auf 362 $ pro Haushalt.
Außerdem tätigen die Haushalte weniger Einkaufsfahrten: fünf weniger als im Vorjahr, was einem Rückgang des jährlichen Verbrauchs um 5 kg pro Haushalt entspricht.
Kleine Entscheidungen, die große Chancen offenbaren
Inmitten dieser Konjunkturabschwächung gibt es jedoch Anzeichen für eine Belebung. Verpackungen mit einem Gewicht von bis zu 2 kg gewinnen insbesondere im Hard-Discounter-Segment an Boden, angetrieben durch die sozioökonomischen Schichten D/E. Dieses Format hat sich zum Motor der Kategorie entwickelt und zeigt, dass die Verbraucher weiterhin aktiv sind, jedoch mit neuen Prioritäten: Praktikabilität, Preis und unmittelbarer Nutzen.
Und wenn man sie fragt, was sie von einem Waschpulver erwarten, ist die Antwort eindeutig: Wirksamkeit. 80 % der Haushalte legen Wert darauf, dass das Produkt Flecken gut entfernt und die Wäsche wirklich sauber macht. Diese Eigenschaft ist nach wie vor der emotionale und funktionale Kern dieser Produktkategorie, insbesondere in großen Haushalten (69 % haben drei oder mehr Mitglieder) und bei Generationen wie den Millennials und der Generation X.
Empfehlungen zur Wachstumsförderung in reifen Kategorien
- Präzise Segmentierung: Nicht alle Haushalte konsumieren gleich viel. Identifizieren Sie Profile, die noch Wachstumspotenzial haben, beispielsweise solche, die Wert auf Effizienz legen oder nach erschwinglichen Formaten suchen.
- Aktivieren Sie neue Vertriebskanäle: Der Hard Discounter ist nicht nur ein Preis-Kanal, sondern auch ein Kanal für schnelle Entscheidungen. Nutzen Sie seine Dynamik, um strategische Formate einzuführen.
- Bewerten Sie das Hauptmerkmal neu: Sauberkeit ist nach wie vor das „Warum“ hinter dem Kauf. Kommunizieren Sie diesen Wert mit Nachdruck, ohne jedoch neue Merkmale wie Nachhaltigkeit oder Hautpflege aus den Augen zu verlieren.
- Beobachte die Häufigkeit als Symptom: Weniger Reisen bedeuten nicht weniger Bedarf, sondern eine neue Konsumlogik. Wie kannst du seltener präsent sein, aber mehr Wirkung erzielen?
Das „Warum“ mit dem „Was“ verbinden
In diesem Zusammenhang geht es beim Verständnis des Verbrauchers um mehr als nur darum, zu wissen, was er kauft. Es geht darum, seine Fähigkeiten, Bedürfnisse und tatsächlichen Motivationen mit seinen Entscheidungen am Point of Sale in Verbindung zu bringen. Mit PanelVoice können Sie genau das tun: das „Warum“ hinter dem „Was“ entdecken und Daten in Entscheidungen umwandeln, die das Wachstum vorantreiben.
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