Worldpanel by Numerator enthüllt Gewohnheiten, Symptome und Kaufentscheidungen in mittelamerikanischen Haushalten
In den Haushalten Mittelamerikas ist Gesundheit nicht mehr ausschließlich eine Angelegenheit von Kliniken und Krankenhäusern. Heute löst jedes Niesen, jeder Kopfschmerz oder jedes Verdauungsproblem eine Reihe von Entscheidungen aus, die in der Küche, im Medikamentenschrank oder in der nächsten Apotheke getroffen werden. Dieser stille Wandel definiert neu, wie Familien für sich selbst sorgen, und rezeptfreie Medikamente – die sogenannten OTC-Medikamente – spielen dabei eine zentrale Rolle.
Zwischen Prävention und Reaktion: Wie wird die Gesundheit überprüft?
Die Daten zeigen einen klaren Trend: Mehr als 50 % der Haushalte suchen nur dann einen Arzt auf, wenn sie sich unwohl fühlen, während nur knapp 30 % dies präventiv tun. Diese reaktive Gesundheitskultur hat Raum für praktische Lösungen geschaffen, bei denen rezeptfreie Medikamente ein schnelles Handeln bei häufigen Symptomen ermöglichen, ohne dass sofort ein Arzt konsultiert werden muss.
Die häufigsten Beschwerden: Wenn der Körper spricht
Grippe und Erkältung sind die häufigsten Erkrankungen, gefolgt von Gliederschmerzen, die in der Region das am häufigsten behandelte Symptom sind. Diese alltäglichen Beschwerden beeinträchtigen nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern beeinflussen auch Kaufentscheidungen, die das Vertrauen der Verbraucher in Produkte widerspiegeln, die sie bereits kennen und ausprobiert haben.
Entscheidungen, die heilen: Wie wählt man ein rezeptfreies Medikament aus?
Die Wirksamkeit ist das wichtigste Kriterium: 35 % der Verbraucher entscheiden sich aufgrund der Linderung von Symptomen für rezeptfreie Medikamente. Die Kaufhäufigkeit dieser Produkte ist monatlich besonders hoch:

Apotheken, Supermärkte und Bildschirme: die neue Einkaufskarte
Obwohl 81,8 % der Verbraucher weiterhin in physischen Apotheken einkaufen, gewinnen Supermärkte und digitale Kanäle zunehmend an Bedeutung. Die Empfehlung des Apothekers ist nach wie vor einflussreich, aber immer mehr Menschen treffen autonome Entscheidungen auf der Grundlage ihrer bisherigen Erfahrungen. Der Point of Sale wird somit zu einem wichtigen Ort, um mit diesen informierten und praktischen Verbrauchern in Kontakt zu treten.
Der OTC-Verbraucher: informiert, praktisch und emotional
Mehr als 60 % der Haushalte suchen vor dem Kauf Informationen oder konsultieren einen Arzt, erkennen aber auch den Wert von rezeptfreien Medikamenten als schnelle und zuverlässige Lösung. Diese Verbraucher verbinden Prävention mit Bequemlichkeit und erwarten, dass sie zugängliche, klare und evidenzbasierte Produkte finden.
Eine Chance für Apotheken und Einzelhändler
Dieses neue Verbraucherprofil stellt eine strategische Chance für Apotheken, Supermärkte und Marken dar. Der Schlüssel liegt darin zu verstehen, dass OTC-Produkte nicht mehr nur Notfallprodukte sind, sondern Teil des Lebensstils. Marken, denen es gelingt, konkrete Vorteile mit Empathie und wissenschaftlicher Untermauerung zu kommunizieren, können eine emotionale Verbindung zu denjenigen herstellen, die nach einfachen, sicheren und wirksamen Lösungen suchen.
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