Eine Studie der Worldpanel-Abteilung von Kantar verdeutlicht, wie wichtig die Preisbeobachtung für das tatsächliche Einkaufsverhalten peruanischer Haushalte ist
Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage geben peruanische Haushalte einen immer größeren Teil ihres Budgets für den Konsum im Haushalt aus – ein Trend, der sich voraussichtlich fortsetzen wird. Dieser Trend spiegelt sich im Warenkorb für Konsumgüter wider, der im Jahresverlauf bis August 2024 ein Wachstum von 2,5 % nach Menge und 5,1 % nach Wert verzeichnet. Die Inflationskontrolle hat dazu geführt, dass peruanische Haushalte das Einkaufsvolumen pro Einkauf beibehalten.
Das Nebeneinander verschiedener Vertriebskanäle, das sich aus dem Omnichannel-Ansatz ergibt, prägt nach wie vor das Kaufverhalten peruanischer Haushalte, die im Durchschnitt sieben Geschäfte besuchen. Kleine Läden und Märkte sind dabei die wichtigsten Einkaufsorte.
Die Bedeutung der Preisüberwachung in den Vertriebskanälen
Preisschwankungen fördern den Omnichannel-Ansatz, bei dem es entscheidend ist, die im jeweiligen Kanal angebotenen Preise zu überwachen und mit dem tatsächlichen Kaufpreis zu vergleichen; dies trägt zur Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt bei. Eine klar definierte Preisstrategie sichert die Kundenbindung und stärkt das Vertrauen in die Marke.
Wie sieht das Kaufverhalten im stationären Handel aus?
Peruanische Verbraucher geben mehr als 80 % ihrer Ausgaben für Konsumgüter des täglichen Bedarfs im stationären Handel aus; dieser Vertriebskanal ist nach wie vor von Bedeutung, wobei aufstrebende stationäre Kanäle an Bedeutung gewinnen und zum wertmäßigen Wachstum beitragen. Unabhängige Minimärkte zeichnen sich durch ein zweistelliges Wachstum aus.

Quelle: Der traditionelle Vertriebskanal umfasst: Märkte, Weinhandlungen, Bäckereien,
Bazar | Parfümerien, Großhändler und unabhängige Minimärkte.
Bei der Analyse der Einkaufsmotive peruanischer Verbraucher zeigt sich, dass diese in kleinen Läden und auf Märkten vor allem Nachschubkäufe tätigen und dabei pro Besuch zwischen 4 und 9 Produktkategorien erwerben. Im Gegensatz dazu steht in traditionellen Apotheken und Bäckereien die Nähe im Vordergrund, wobei 2 bis 3 Produktkategorien gekauft werden. Einkäufe für den Vorratsbedarf, die mehr als 10 Produktkategorien umfassen, werden hingegen hauptsächlich bei Großhändlern getätigt.
Im stationären Handel spielen Lebensmittelkategorien eine Schlüsselrolle und bieten Herstellern die Möglichkeit, das richtige Sortiment zu fördern, das Kundenerlebnis an den Verkaufsstellen zu verbessern und sich zu einer bevorzugten Kategorie innerhalb des Vertriebskanals zu entwickeln.
Bei Kantar analysieren wir das Konsumverhalten im Haushalt auf der Grundlage der tatsächlichen Einkäufe. Laden Sie sich kostenlos unseren One-Pager herunter und erhalten Sie einen umfassenden Überblick über den peruanischen Verbraucher im stationären Handel!

