Die CariCAM-Länder sind von Überweisungen abhängig. Abschiebungen und eine mögliche Steuer könnten erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes und die Familien haben.
Auch wenn die wirtschaftlichen Aussichten für Mittelamerika dank der sich in der Region weiter verlangsamenden Inflation positiv sind, sind einige Bereiche des Konsumgütersektors weiterhin von den Auswirkungen betroffen. Die Inflation bei Lebensmitteln und Getränken stieg im letzten Quartal 2024 insbesondere in Guatemala, Nicaragua und der Dominikanischen Republik an.

Laut dem „Consumer Insights“-Bericht der Worldpanel-Abteilung für das letzte Quartal 2024 wurde festgestellt, dass die Verbraucher in Mittelamerika ihre Besuche in den Verkaufsstellen reduzierten (-9,1 % im 4. Quartal 2024 gegenüber 2023), was zu einem Rückgang beim Kauf von Konsumgütern in den Haushalten führte. Darüber hinaus sind die Mittelamerikaner besorgt über die wirtschaftliche Lage und die Veränderungen in der US-Regierung infolge der Wahlen.
Eine Möglichkeit, die Ausgaben zu optimieren, besteht darin, vor allem im Norden der Region größere und besser geplante Einkäufe zu tätigen, wodurch bei jedem Einkauf ein höherer Wert erzielt wird. Er betonte, dass die Käufer durch den Kauf mittlerer (+8,3 % Volumen pro Einkauf) und großer Verpackungsgrößen (+3,9 %) Preisvorteile pro Gramm oder Milliliter erzielen wollen, um die Ausgaben im Blick zu behalten.
Was die Marken angeht, so geht der Trend weiterhin zu preisgünstigen Marken, ohne jedoch die Marken der mittleren Preisklasse zu vernachlässigen. Am stärksten betroffen waren die Premium-Marken, da die Käufer angesichts der Vielzahl an Optionen leichter zu einem Wechsel bereit sind.
Auswirkungen von Überweisungen auf das Kaufverhalten der Verbraucher in Mittelamerika
Bis Ende November 2024 stiegen die Überweisungen in Mittelamerika im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2023 an. Nicaragua verzeichnet das stärkste Wachstum bei den Überweisungen. Die Dominikanische Republik und Guatemala liegen an zweiter Stelle, was den Anstieg der Überweisungen betrifft. In El Salvador bleiben die Überweisungen im Vergleich zu 2023 stabil, während sie in Honduras um 6 % zunehmen.
Mit dem Amtsantritt der neuen Regierung in den Vereinigten Staaten könnte sich dies jedoch auf die Wirtschaft des Landes und die finanzielle Lage der Haushalte auswirken. Vor diesem Hintergrund haben wir die Haushalte im Rahmen unserer PanelVoice-Umfrage befragt: Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Landes bzw. Ihre persönliche wirtschaftliche Lage im Jahr 2025 ein?
Er hob hervor, dass 55 % der Zentralamerikaner angaben, die Lage in dem Land, in dem sie sich befinden, werde sich bis 2025 verschlechtern, während 51 % der Haushalte in der Region davon ausgehen, dass sich ihre persönliche Situation nicht ändern wird.
Zudem haben wir gefragt, wie die Menschen ihre persönliche Situation nach dem Amtsantritt von Donald Trump in den Vereinigten Staaten einschätzen. Daraufhin gaben fünf von zehn Haushalten in Mittelamerika und der Karibik an, dass sie davon ausgehen, dass sich ihre persönliche Situation unter der neuen Regierung von Donald Trump verschlechtern wird. Guatemala, El Salvador, Honduras und Panama sind die Länder, die dem neuen US-Präsidenten am pessimistischsten gegenüberstehen, während Costa Rica und die Dominikanische Republik optimistischere Aussichten haben.

Wenn du den restlichen Bericht einsehen möchtest, wende dich bitte an einen unserer Experten.

