Obwohl die Behörden davon ausgehen, dass das Küsten-El-Niño-Phänomen in diesem Jahr nur schwach ausfallen wird, werden peruanische Familien verschiedene Maßnahmen ergreifen, um dessen Auswirkungen zu mildern
Ein mögliches El-Niño-Phänomen an der Küste bereitet den peruanischen Familien große Sorgen, insbesondere in der nördlichen Region. Obwohl die multisektorale Kommission für die nationale Untersuchung des El-Niño-Phänomens (ENFEN) davon ausgeht, dass dieses Phänomen in diesem Jahr nur schwach bis mäßig ausgeprägt sein wird, planen die peruanischen Haushalte verschiedene Vorsichtsmaßnahmen.
90 % der peruanischen Haushalte werden diesbezüglich Maßnahmen ergreifen. Davon werden 6 von 10 Haushalten vorrangig Lebensmittelvorräte anlegen (61,8 %), während 44 % angeben, dass sie sich mit Wasser eindecken werden, und sogar 43 % angaben, dass sie ihre Wohnung sichern werden. Zudem gaben 30 % an, dass sie Medikamente kaufen werden. Nur 9,6 % der Befragten gaben an, dass sie keine Maßnahmen in dieser Hinsicht ergreifen werden.
Welche Maßnahmen werden die Haushalte je nach sozioökonomischem Status und Region ergreifen?
Die Folgen der Wetterereignisse der letzten Jahrzehnte führen dazu, dass die Peruaner vorsichtiger geworden sind. Bemerkenswert ist, dass in den sozioökonomischen Schichten D und E die Verbesserung der Wohnsicherheit das zweitwichtigste Anliegen ist, während für die Schichten A/B und C die Sicherung der Wasserversorgung an erster Stelle steht.

Bei der Analyse nach Regionen fällt zudem auf, dass in der Region Norte die Stärkung der Sicherheit ihres Zuhauses für die Peruaner mit insgesamt 78,1 % oberste Priorität hat, während in den übrigen Regionen die Vorratshaltung von Lebensmitteln im Vordergrund steht. Die Region, in der die meisten Familien keine Maßnahmen ergreifen werden, ist Lima mit insgesamt 12,5 %.
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