73 % sehen den hohen Preis als das größte Hindernis für den Zugang zu gesunden Lebensmitteln an, während 29 % bezweifeln, dass diese gesund sind, und 24 % sie für schwer zu finden halten.
In Chile bezeichnen sich 45 % der Haushalte als gesund und geben an, ein Gleichgewicht zwischen geistigem und körperlichem Wohlbefinden zu wahren, auch wenn Letzteres derzeit die größte Herausforderung darstellt. Laut der Studie „Decodificando el bienestar“ spiegeln diese Daten die Komplexität der aktuellen Situation wider, in der Gesundheit nach wie vor ein zentrales Ziel ist.
Es zeigt sich, dass die Verbraucher das Thema Wohlbefinden nicht alle gleich angehen. Während einige bewusste Entscheidungen treffen und Wert auf gesunde Produkte legen, reagieren andere erst, wenn sie mit Problemen konfrontiert werden.
Profile chilenischer Haushalte hinsichtlich ihrer Einstellung zur Gesundheit
Es lassen sich drei Haushaltsprofile hinsichtlich ihrer Einstellung zur Gesundheit unterscheiden. Einerseits legen die „Aktiven“ großen Wert auf ihr Wohlbefinden als Priorität in ihrem Lebensstil und suchen nach hochwertigen und funktionalen Produkten. Die „Moderaten“ hingegen streben ein Gleichgewicht zwischen Preis und Nutzen an und bevorzugen erschwingliche Alternativen, ohne dabei gänzlich auf Qualität zu verzichten. Schließlich nehmen die Passiven gesunde Gewohnheiten meist nur gelegentlich an, wobei sie hauptsächlich von Sonderangeboten oder Rabatten beeinflusst werden, was es schwieriger macht, sie als Kunden zu binden.
Obwohl das Interesse an einer gesunden Lebensweise wächst, schränken finanzielle und vertrauensbezogene Hindernisse die Kaufentscheidungen der Verbraucher ein. 73 % der Haushalte nennen die hohen Kosten als Haupthindernis für den Zugang zu gesunden verpackten Lebensmitteln und Getränken, während 29 % nicht darauf vertrauen, dass diese verpackten Produkte gesund sind, und weitere 24 % der Meinung sind, dass diese Artikel in den Geschäften schwer zu finden sind.
Trotz der Hindernisse bietet das Interesse am Wohlbefinden eine wichtige Chance für Marken. So sind 62 % der Verbraucher der Meinung, dass es Aufgabe der Hersteller und Einzelhändler ist, gesunde Produkte zu fairen Preisen anzubieten, und 46,7 % legen Wert auf leicht verständliche und gut lesbare Etiketten.
Sechs von zehn chilenischen Haushalten geben an, sich in Bezug auf ihre psychische Gesundheit gut oder sehr gut zu fühlen; mehr als die Hälfte empfindet dies in Bezug auf ihre körperliche Gesundheit, und weniger als die Hälfte fühlt sich sowohl psychisch als auch körperlich wohl.

Das Wohlbefinden gewinnt für chilenische Haushalte zunehmend an Bedeutung
Die Körperpflege ergibt sich als natürliche Erweiterung dieses Strebens nach Wohlbefinden. Produkte wie Sonnenschutzmittel (die von 51 % der Chilenen verwendet werden) und Anti-Aging-Cremes (44 %) sind längst kein Luxus mehr, sondern unverzichtbare Begleiter. Diese Produktkategorien bieten nicht nur funktionale Lösungen, sondern stärken auch die emotionale Bindung zwischen Marken und Haushalten und fördern so das Gefühl einer ganzheitlichen Pflege.
Marken, denen es gelingt, sich an diesen Prioritäten auszurichten und ihre Strategien an die Bedürfnisse der verschiedenen Gesundheitssegmente anzupassen, können nicht nur die Kundenbindung stärken, sondern auch ihre Präsenz in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt festigen.
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