In den letzten drei Jahren haben sich Straßenstände und ambulante Verkaufsstände etabliert und machen derzeit 20 % des Konsums der unteren sozioökonomischen Schichten aus.

Wir wissen, dass die Preissteigerungen der letzten drei Jahre das Verhalten der mexikanischen Verbraucher verändert haben. Wir haben ihre Kaufgewohnheiten analysiert, um mehr darüber zu erfahren, und festgestellt, dass Genussmittel in den Familien weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Wie kochen die Haushalte?

Der Geschmack und die Würze der Speisen sind für die Mexikaner zu einem Ritual und einer Tradition geworden. Im Durchschnitt werden pro Woche 40 Zutaten für die Zubereitung von Gerichten verwendet, die hauptsächlich mit Erfrischungsgetränken – in 24 % der Fälle – und in 3 % der Fälle mit Snacks begleitet werden. Diese Kategorien verzeichneten im Jahr 2023 ein Volumenwachstum von 21,3 % bzw. 21,9 %.

Dieses Wachstum ist darauf zurückzuführen, dass die Verbraucher ihren Konsum durch eine Änderung ihrer Kaufgewohnheiten verteidigt haben. Die Einkaufswagen enthalten weniger Produkte, aber aufgrund der häufigeren Besuche in den Verkaufsstellen sehen wir eine Priorisierung von Genussartikeln (Erfrischungsgetränke, Snacks, Kekse) sowie einigen Grundnahrungsmitteln (Wasser, Toilettenpapier, Käse und Milch) angesichts der Preissteigerungen. Von 2020 bis 2023 betrug der kumulierte Preisanstieg in Mexiko 40 %, was den Druck auf die Verbraucher weiter erhöht hat.

Was schätzen Mexikaner beim Kauf von Lebensmitteln und Getränken?

In diesem Umfeld bleiben Leistung und Wert konstant, hinzu kommt die größere Akzeptanz der Eigenmarke. Darüber hinaus werden 79 % der Nutzer nach Angeboten (Sonderaktionen und Rabatte) suchen, 53 % ihren Konsum außer Haus reduzieren und 31 % zu günstigeren Kanälen wechseln.

Für diejenigen, die mehr Zeit zu Hause verbringen, ändern sich die Konsumgewohnheiten. Sie suchen nach praktischen Gerichten, die in weniger als 20 Minuten zubereitet sind, entweder für den individuellen Verzehr oder für bis zu zwei Personen, wobei der Schwerpunkt auf Zwischenmahlzeiten und Lunchpaketen liegt. Ein Beispiel hierfür sind Getränke (Kaffee und Erfrischungsgetränke) sowie ergänzende Produktkategorien (Mayonnaise, Käse und Gewürze), die in solchen Momenten an Bedeutung gewinnen.

Dies ist eine Chance für Hersteller von Lebensmitteln dieser Kategorien und für die Zubereitung von Speisen. Denn 53 % der Nutzer geben an, dass sie im Jahr 2024 mehr zu Hause kochen werden, um Ausgaben in Restaurants oder Gaststätten zu vermeiden.

Wir beobachten, dass es angesichts des durch verschiedene makroökonomische Faktoren verursachten Preisanstiegs unerlässlich sein wird, beim Verbraucher innerhalb und außerhalb seines Zuhauses an Boden zu gewinnen. Es ist wichtig, sein Geld durch Werbeaktionen, Rabatte und den Besuch von Nahversorgungskanälen optimal einzusetzen, um weiterhin die gewohnten Produkte erwerben zu können. Eine angemessene und nach Markentyp differenzierte Strategie, die den Faktor Preis berücksichtigt, ist entscheidend, um an Wert zu gewinnen und den Verbraucher nicht zu beeinträchtigen. Wir können Sie dabei unterstützen, kontaktieren Sie uns einfach.

Wenn Sie mehr über unsere Lösung „Usage Food Panel“ erfahren möchten,laden Siesich die One-Pager-Broschüre herunter.

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